WASSER

Gemeinsam für sauberes Wasser: Mit gemeindegeführten Wasserfilterzentren und innovativer Technologie sorgen wir für sauberes, erschwingliches Wasser in Nepal. Wir filtern Wasser, liefern sicheres Wasser an die Türschwelle der Bewohner*innen und fördern eine von der Gemeinschaft getragene Bewegung.

Spenden

Wasser

27%

der Nepales*innen haben Schwierigkeiten, sicheres und sauberes Trinkwasser zu erhalten.

 

44.000

Kinder unter fünf Jahren sterben in Nepal jedes Jahr an Krankheiten, die durch Wasser übertragen werden.

 

20%

der Bevölkerung holen Wasser aus offenen Quellen oder Bohrlöchern, die als unsicher gelten.

Unsere Wirkung

Verbesserte Gesundheit:
Verringerung der durch Wasser übertragenen Krankheiten durch verbesserten Zugang zu sicherem und erschwinglichem Wasser

Stärkung der Gemeinden:
durch die Weitergabe von Wissen und die Übernahme von Verantwortung für das Zentrum von lokalen Gemeinschaften

Wachsendes Bewusstsein:
durch Aufklärungskampagnen über die Bedeutung von sauberem Trinkwasser

Stärkung der Rolle von Frauen
durch die Vergabe von Führungspositionen an Frauen vor Ort und das Aufbrechen von lokalen Klischees

Schaffung eines positiven Lernumfelds:
durch die tägliche Versorgung von Schulkindern mit kostenlosem Wasser

Förderung des regionalen Wachstums:
durch die Unterstützung der lokalen Wirtschaft und der Unabhängigkeit der Gemeinschaft

Wo Stehen Wir Heute?

Unsere nächsten Schritte

  • Aufklärungskampagnen in Zusammenarbeit mit der lokalen Grundschule
  • Suche nach möglichen Standorten für ein weiteres Wasserfilterzentrum
  • Erneute Gründung eines Zentrums an einem neuen Standort

Unsere Vision

Happy Water ist ein erfolgreiches Pilotprojekt. Es wurde so konzipiert, dass es auch an anderen Orten umgesetzt werden kann, an denen Gemeinden mit dem Zugang zu sicherem und zugänglichem Trinkwasser zu kämpfen haben. Jetzt wollen wir expandieren!

Water Vision Picture 01

Replikation des Projektes

Wir werden dieses Social-Business-Modell auch in anderen Regionen Nepals aufbauen. Die nächsten Projektstandorte werden auf der Grundlage von Faktoren wie dem Bedarf der Bevölkerung und der Bereitschaft zur Selbstorganisation, der Wasserqualität oder der langfristigen Wasserinfrastrukturplanung der Regierung auswählt werden. Nicht jeder Standort ist geeignet!

Schaffung eines Netzwerks von Gemeinden

Bislang haben wir von der Gemeinde Devgaun gelernt, und sie hat von uns gelernt. Langfristig will sich NIDISI jedoch so wenig wie nötig einmischen. Während wir an neuen Standorten expandieren, werden wir ein Netzwerk für den Wissensaustausch von Gemeinden schaffen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Sie werden sich gegenseitig unterstützen, um den Zugang zu sauberem und erschwinglichem Wasser für alle Nepales*innen zu sichern.

Water Testimonial Picture 01

Samjhana Choudhary
Managerin des Zentrums

Vor dem Beginn des Happy-Water-Projekts hatte unsere Gemeinde große Probleme mit der Wasserqualität. Das Wasser enthielt hohe Mengen an Arsen, Eisen und Ammoniak, und der Geruch war nicht besonders gut. Hautreizungen und Magenprobleme waren weit verbreitet. In den Sommern war die Wasserknappheit ein großes Problem. Das Happy Water Project hat der Gemeinde das Recht auf sauberes Wasser gegeben und die Gesundheitsprobleme beseitigt. Jeder hat nun einfachen Zugang zu gefiltertem Wasser direkt vor der Haustür. Die Menschen besuchen weniger Krankenhäuser, was zu erheblichen Kosteneinsparungen führt. Die Leitung dieses Zentrums in den letzten fünf Jahren hat unserer Gemeinde gezeigt, dass Frauen außerhalb ihres Hauses arbeiten können. Das war hier eine große Sache. Es ist ein Beispiel dafür, dass Frauen über die traditionellen Grenzen hinaus sinnvolle Aufgaben wahrnehmen können.

In der Vergangenheit verursachte das Trinken von ungefiltertem Wasser verschiedene gesundheitliche Probleme für die Schüler und das Personal unserer Schule. Der Unterricht wurde durch diese Probleme gestört. Doch jetzt sind sichtbare Verbesserungen eingetreten. Es gibt weniger Schüler mit Haut- und Magenproblemen, was sich positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Schulgemeinschaft auswirkt. Mir persönlich ist die Bedeutung von sauberem Trinkwasser bewusst geworden, und ich habe dieses Wissen an meine Familie, Freunde und die weitere Gemeinschaft weitergegeben. Die Verbreitung des Bewusstseins hat zu einem besseren Verständnis für die Bedeutung von sauberem Wasser beigetragen. Ich glaube, dass die Einbeziehung von Schulkindern in Aufklärungskampagnen für die Gemeinschaft von Vorteil ist, und ich freue mich, zu diesen Bemühungen beitragen zu können. Die Sicherstellung einer regelmäßigen Wasserversorgung für die Schule ist von entscheidender Bedeutung, und die laufenden Bemühungen des Projekts sind lobenswert.

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Ram Poudel
Schulleiter der Janata Madhyamik Bidhyalaya Schule